Über diese Publikation
Eine vom Forschungsteam eigenständig aufgebaute Dateninfrastruktur, die 24 Länder bzw. Regionen abdeckt, 38 offizielle Sanktionslistenquellen integriert und auf dem thematischen Symposium im August 2026 präsentiert wurde.
Hintergrund des Aufbaus
Am 7. August 2026 veranstaltete das Forschungsteam „Wirtschaftssanktionen und Länderrisiken“ der NAFES ein Online-Symposium zum Aufbau der Sanktionsdatenbank und KI-Agenten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Central University of Finance and Economics, der Sun-Yat-sen-Universität, der Shanghai International Studies University, der Tsinghua-Universität und weiterer Hochschulen diskutierten über den aktuellen Stand des Aufbaus, technische Architekturen, akademische Anwendungen und hochschulübergreifende Kooperationen.
Umfang und Quellen der Datenbank
Im Namen des Teams präsentierte Prof. Dr. Chen Bo, Direktor des Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und Digitale Finanzen, die eigenständig entwickelte Globale Datenbank für Sanktionen und Exportkontrollen. Die Datenbank umfasst 24 Länder bzw. Regionen, bündelt 38 offizielle Sanktionslistenquellen und verfügt über Funktionen zur Datenaktualisierung in Echtzeit. Die teilnehmenden Teams tauschten sich zudem über den aktuellen Stand, Entwicklungstrends und künftige Ausrichtungen inländischer und ausländischer Sanktionsdatenbanken aus.
Forschungsteam
Das Symposium wurde von dem beigeordneten wissenschaftlichen Mitarbeiter Liu Jianwei moderiert. Seitens der Akademie nahmen Prof. Dr. Chen Bo, Chi Zhipei (beigeordneter wissenschaftlicher Mitarbeiter), außerordentliche Prof. Dr. Hou Na, außerordentliche Prof. Dr. Wang Pingping und weitere Institutsmitglieder teil. Die Forschungsarbeit des Teams verbindet Wirtschaftssanktionen, Länderrisiken, Exportkontrollen, industrielle Sicherheit und Agenten-Anwendungen, wobei die Datenbank als gemeinsame Infrastruktur für Lehre, Forschung und Politikanalyse dient.
Bedeutung und künftige Ausrichtung
Die inländische Sanktionsforschung war lange Zeit auf ausländische Datenbanken angewiesen. Der Aufbau einer eigenständigen Dateninfrastruktur leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Lehre, Spitzenforschung und evidenzbasierter Politikgestaltung. Das Forschungsteam wird den Ausbau der Datenbank und intelligenter Agenten kontinuierlich vorantreiben, wegweisende Ergebnisse erarbeiten und die Forschung zu Wirtschaftssanktionen, Länderrisiken und industrieller Sicherheit vertiefen. Einzelheiten zum öffentlichen Zugriff auf die Datenbank werden zu gegebener Zeit von der Akademie bekannt gegeben.
Mit der Arbeit verbundene Forschungsfragen
- Q01
Wie verändern Wirtschaftssanktionen die nationale und industrielle Sicherheit?
- Q02
Wie lassen sich Sanktionslisten verschiedener Länder und Regionen kontinuierlich nachverfolgen?
- Q03
Wie können Sanktionsdaten die Länderrisikoforschung und die öffentliche Politikgestaltung unterstützen?